Unkraut und Neophyten

Die Unkrautbekämpfung ist ein wichtiger Teil der Gartenpflege und der Landwirtschaft. Dabei geht es darum, unerwünschte Pflanzen zu entfernen oder deren Wachstum zu verhindern, damit Nutz- und Zierpflanzen ausreichend Wasser, Licht und Nährstoffe erhalten.

Unkraut
Bei Unkraut handelt es sich meist um wild wachsende Pflanzen, die an ihrem jeweiligen Standort unerwünscht sind. Sie nehmen den Nutz- und Zierpflanzen Licht, Wasser und Nährstoffe weg. Dadurch kann das Unkraut die landwirtschaftlichen Ernten verringern oder das Erscheinungsbild von Gärten beeinträchtigen.

Neophyten
In den letzten Jahren wurden die invasiven Neophyten zum Problem. Diese Pflanzen breiten sich oft schnell aus, da sie in ihrer neuen Umgebung oft keine natürliche Feinde haben. So können sie einheimische Pflanzen verdrängen, die Biodiversität verringern und ganze Ökosysteme verändern.

Unkrautbekämpfung mit dem richtigen Werkzeug

Bei der Unkrautbekämpfung wird das Unkraut mit Handwerkzeugen oder Geräten entfernt, abgeschnitten oder herausgezogen. Besonders wichtig ist es, die Wurzeln möglichst vollständig zu entfernen, damit das Unkraut nicht wieder austreibt.

Tipps für erfolgreiches Arbeiten:

  • Nach Regen jäten – feuchte Erde erleichtert das Herausziehen

  • Unkraut früh entfernen, bevor es Samen bildet

  • Regelmässig arbeiten und am besten jede Woche kurz kontrollieren

  • Wurzelreste vermeiden, besonders bei Giersch oder Löwenzahn

Vorteile der mechanischen Methode:

  • keine Verwendung von Chemikalien

  • umweltschonend

  • sicher für Haustiere und Kinder

  • kostengünstig

  • verbessert oft auch den Boden (Auflockerung)

Nachteile der mechanischen Methode:

  • erfordert Zeit und körperliche Arbeit

  • manche Wurzelunkräuter kommen wieder

  • regelmässige Pflege notwendig